Balaton-Studienreise 2011

Da 2010 die Adjektive billig, hoch, schorf und sensationell die Stichwörter Bier, Frauen, Gulaschsuppe, Kellnerinnen, sportlicher Aktivitätskoeffizient und Vino prägten, erfolgte 2011 eine Wiederholung, sprich á la lounge Neuauflage, der Balaton-Bachelorabschlussstudienreise 2010.

Vier fesche Menscha und vier hochbegabte Baunerschnopser-Spieler begaben sich auf den sogenannten Ballermann des Ostblocks, nach Siofok. Da eine tägliche Dokumentierung der Ereignisse ebenso wie eine Dokumentierung der Bauernschopsa-Länderspiel-Ereignisse verabsäumt wurde, können die Ereignisse leider nur mehr schätzungsmativ und überblicksweise wiedergegeben werden.

 

Farbgraphische Impressionen:

Während die Menscha per Zug anreisten, reisten die zwei Pifkinesen Wengerboy, Sauter Mike, Neimoalinger und i per Auto an. Nach einigen Kilometern tätigte man die erste Jausenpause, die unter dem ehemaligen SPÖ-Nationalratswahlkampfmotto “Landjäger statt Abfangjäger” stand.

Nach einiger Zeit war man dann in der Partycity Siofok angelangt und tätigte natürlich sofort einen Strandbesuch, der natürlich mit einem technisch hochwertigen Gekicke begann. Während Ferserlkönig Florian W., Michael S. und Thomas Neumayr, nicht zu verwechseln mit dem brasilianischen Shootingstar Neymar, der (ned der Neymao, der Neimoa) anno dazumals schon am Welser Kinderspielplatz mit dem österreichischen Shootingstar Adthe Nuhiu (Rapid-Sturmtank, Insiderkreisen zufolge nicht Streamplattform-Besitzer) der Lederkugel hinterjagte, technisch brillieren konnten, habe ich mir leider mein Fussal etwas ramponiert und musste fortan sportlich kürzer treten, der Fokus wurde auf den im Südmühlviertel legendären Stammtischtriatlon gelegt.

Generell wurde aber natürlich tagtäglich von allen Safnsiadern und Siaderinnen der Coca Cola Beach Club aufgesucht, wo man meist den Sonnenschutzfaktor 50 benötigte, da der Wind nicht wehte. Erwähnenswert ist, dass die wunderschöne Strandbuffetkellnerin auch wieder da war und noch immer so lieb schaute,  wobei sie nicht mehr so schöne Haare hatte. (Der schwäbische Gigolo M. Sauter teilte diese Meinung nicht).

 

Aber natürlich war man nicht nur zur Erholung dort, sondern hatte auch einen 90-Minuten-Einsatz zu bewältigen. Und zwar spielte SK Puntigamer Sturm Graz CL-Quali gegen Videoton Szekesfehervar. Und Szekesfehervar ist nur zirka 44,2 Kilometer (Schätzung ohne Hilfsmaßnahme Gugl, pardon, google maps) von Siofok entfernt. Leider spielte man aber wie wir in Ungarn waren in Nordslowenien (Klagenfurt) und darum mussten wir uns das Spiel in einer ungarischen Lokalität anschauen. Während Florian Wenger diese Fanpflicht skandalöserweise zu Gunsten eines Abendessens als Hahn im Korb mit den Mädls ausließ, bewunderte Stuttgart-Fan Michi Sauter vor allem Sprintrakete Imre Szabics, Tom N. und Hakan K. waren natürlich vom österreichischen Champion überzeugt, ist doch Eslreich im Europacup von Mitte bis Ende Juli stets in Höchstform und besiegt sämtliche internationale Giganten. Da uns eh kana verstand, konnten wir natürlich das Spiel verbal hochemotionell miterleben. Fachausdrücke wie  “Mööörder” oder “aussa min Billet” erlebten einen inflationären Gebrauch, zudem rundete sensationellerweise die Biermarke des Lokals – das flüssige steirische Gold namens “Gösser” – das perfekte Fußballerlebnis ab. Einmal kam auch ein Eslreicher, und zwar Weaner vorbei und brachte sich mit dem Ausspruch “heiliga God, da Kienast de Kua” ein.  Endstand 2:0 für Puntigamer S. G., Torschützen: Kienastinho, Paprikabomber Szabics;

Ansonsten stand im sportlichen Sinne natürlich das Bauernschnapserländerspiel Deutschland vs. Österreich im Mittelpunkt. Neben obszönen Ausdrücken und dem Ansagen von Pumpel prägte vor allem das äußerst überschaubare Spielniveau das Geschehen. So wurde für “Balaton 2012″ die Einführung der Deppensteuer in Form von Borsodi, respektive Soproni-Runden beschlossen. Apropos Hopfensaft: Aufgrund des skandalösen Bierpreisindex (Schätzwert: 400 Forint / Hoibe = ca. 153 Cent) wurde nur im einstelligen Literbereich täglich konsumiert und der Getränkefokus auf Natur Aqua gelegt.

Natürlich musste man am Freitag auch einen Discoausflug tätigen. Drei Reisemitglieder waren für diese Strapazen nicht in Verfassung, doch die anderen reisten natürlich in die mittel-ost-europäische Kultdisco “Palace”, wo einer der sensationellesten Discobesuche am Programm stand. Fürchtete sich insbesondere Bodensee-Beau Wenger Flo, übrigens kein Mitglied der Vengaboys, die anno dazumals mit dem Hit “Hey, we are going to Ibiza”, eine Inselgruppe – nicht zu verwechseln mit dem sportlichen Seat-Modell “Ibiza” – besangen und damit europäische Welt-Musikgeschichte schrieben, zu Beginn noch vor Leberraub, war dann das Amusement im Palace von Minute eins weg top. Hervorzuheben ist natürlich die gute Moral von Partyqueen Natalie S., alias Nati S., die freiwillig auf eine moderat-intensive Alkoholisierung verzichtete. Die anderen nutzten jedoch das Sangria-Flatrateangebot ausgiebig aus. Über Details des Fortgehamusements wird natürlich wie gehabt der Mantel des Schweigens gelegt, wobei anzumerken ist, dass sich durch dieses Fortgehamusement mein Urlaubsbudget unerklärlicherweise auf 700 Forinth erniedrigte, was laut oben angeführten Bierpreisindex nicht einmal für zwei Soproni reicht. Dies wurde natürlich noch im Hotel mit dem musikgeschichtlichen Klassiker “Auweeehhh, auweehhh” ausgiebig besungen.

Natürlich wollte man auch Urlaubsutensilien mit nach Hause nehmen und somit wurden eine Salami, ein Borsodi-Dosenbier und eine Luftmatratze angekauft. Tom N. und Michael S. verzichteten auf den Urlaubsutensilienkauf und kamen dadurch ungeplant zum Vergnügen, das Beachsoccer-Ländermatch Ungarn vs. Schweiz zu sehen. Das Match endete 6:4, für wen, weiß DSG-Regisseur Tom N.  Zudem hat man natürlich auch wiederum das moderne Siofoker Stadion Révész Géza utca einer Besichtigung unterzogen.

Da das Früstück skandalöserweise mitten in der Nacht (07:00 – 10:00) angesetzt wurde, war es das ein oder andere nicht möglich, es zu frequentieren. Dies planten Zimmerkollege Florian “Seat” W. und ich am letzten Tag nachzuholen, und tätigten dann ein Früstück von 07:00 – 10:00, das vor allem durch Salami-Verzehr geprägt war. Auch beim Früstück volley vom Fortgehen waren zwei österreichische Fußballlegenden, und zwar der Kapitän von FC Fürstenfeld 1b und einer seiner Mitspieler. Fürstenfeld 1b wurde Meister in der 2. steirischen Klasse und tätigte mit ca. 20 Schweinskickern + Coach eine Reise nach Siofok. Sie waren durchaus in der Lage, das Hotel zu beleben. “Wia ma kema san, hod fo uns ana in Putzwagal im zweiten Stock an Taucha gem, und daun hods glei amoi in Staubsauga vom zweitn Stock in Gortn ghaut”, bellte der Fürstenfeld-Kapitän gleich im steirischen O-Ton. Sollte also ASV HGB heuer wos reißen, empfiehlt sich eine kultivierte Reise an den Balaton.

Fazit: Á la lounge, sprich, im Endeffekt, wurde, respektive Doppelpunkt Bindestrich, jo.

Amsterdam-Kulturausflug 2011

Menolinger und Safnsiaderovic tätigten zudem einen Kulturausflug zu MC W noch Amsterdam. Die Zugfahrt fassten wir folgendermaßen zusammen:

“Aaaaaahh Ruah is!

Wir bedanken uns beim ÖBB Railjet Amstetten-Amsterdam, ungeplante Zwischenhalte in Plattingen, Frankfurt Flgh, Offenbach, Aachen, Heeren und Sittard für die 180 reinsten Verspätungsminuten mit einem dreifachen Ö-BB, Ö-BB, Ö-BB.

Fazit des Tages: “Host am Mittwoch an Termin, fohr am besten Montags hin!”
…(südrumänische Eisenbahnerweisheit)

Mfg Dick und Doof”

Die Ereignisse in Amsterdam können leider aufgrund des Genusses landestypischer Substanzen nicht mehr rekonstruiert werden.

Radl forn

Zudem ist ein sportlicher Kulturausflug geplant. In der ersten oder zweiten Septemberwoche forma mitn Forradl die Donau entlang bis Wien.

Folgende Etappen sind vorgesehen:

Daheim- Grein 60 km
Grein – Spitz 63 km
Spitz – Tulln 60 km
Tulln – Wien 42 km

Der Fokus wird vor allem auf die Erkundung der regionsspezifischen kulinarischen Highlights (Grüner Vetliner, Spätburgunder,…) gelegt. MC White, Pezi-Bär-gsmann san scho fix dabei, frei nach der Idee “Je mehr, desto lustig” können sich reiselustige Hobbyradlfahrer und Innen natürlich noch gerne melden.

Zudem soll noch ein Berg erklommen werden und auch weitere Aktivitäten gesetzt werden. Vorschläge können entweder per Flaschenpost oder auch anders, sprich anderwertig, eingebracht werden.

MFG & guade Nochd

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